Beispiele aus der Praxis

Gehirn vernetzt!

In der ersten Sitzung zeigt eine Erstklässlerin ein Schleifenbild, bei dem deutlich zu sehen ist, dass ihre beiden Gehirnhälften noch nicht gut genug vernetzt sind. Aus Sicht der Evopäd ist sie noch nicht schulreif und entsprechend tut sie sich auch beim Lernen schwer. Das zweite Bild -nach vier Sitzungen gezeichnet- zeigt ganz andere Schleifen, hier hat sich das Gehirn vernetzt und das Lernen gelingt leichter- ein schöner Erfolg!

 

Lispeln ade!

Im Oktober kommt ein 7-jähriges Mädchen mit ihrer Mutter auf Empfehlung einer Beratungslehrerin in die Praxis. Das Kind kann noch nicht alle Laute deutlich artikulieren und lispelt. Das Mädchen übt zuhause regelmäßig. Bereits nach der zweiten Sitzung ist in der Sprache eine Verbesserung erkennbar und nach der vierten Sitzung ist vom Lispeln nichts mehr zu hören.

 

Schlaf, Kindlein, schlaf!

Ein 8-jähriger Junge hat jeden Abend Probleme beim Einschalfen. Er steht mehrmals auf, schläft nicht durch und so ist das ganze Abendritual für die Eltern stressbesetzt und zu einer Belastung geworden. Der Junge macht die von mir vorgegebenen Übungen gerne mit und schon nach der dritten Sitzung hat sich die Situation deutlich entspannt. Das Ein- und Durchschlafen gelingt nun fast immer gut, das Abendritual macht wieder Freude und der Junge wacht morgens wesentlich erholter auf.

 

Endlich trocken!

Ein 9-jähriger Junge kommt mit dem Thema Bettnässen zu seinem ersten Termin. Die Mutter berichtet, dass dieses Thema für die ganze Familie belastend ist und sie schon Klingelhosen, nächtliches Wecken für den Toilettengang und Anderes erfolglos ausprobiert haben. Bis zum Folgetermin übt die Mutter konsequent mit ihrem Sohn. In der zweiten Sitzung konnten die beiden bereits von ein paar trockenen Nächten berichten und nach der vierten Sitzung ist das Kind nachts fast immer trocken. Er hat auch in anderen Bereichen Fortschritte gemacht.

 

Trau dich!

Die Mutter einer Fünfjährigen kommt in die Praxis. Wir kennen uns schon von Terminen mit dem Geschwisterkind. Das Mädchen ist immer sehr zurückhaltend, geht ungern ohne die Mutter zu Freundinnen, leidet unter Trennungsangst. Auch mit mir ist sie in der ersten Sitzung sehr zurückhaltend, schüchtern und still. Beim nächsten Termin freue ich mehr sehr, denn das Mädchen plappert fröhlich mit mir und ist viel offener geworden. Die Mutter berichtet, dass ihre Tochter die Bewegungsübungen gerne gemacht hat, sich jetzt immer wieder mit ihren Freundinnen zum Spielen verabredet und sich auch sonst deutlich leichter von der Mutter lösen kann.

 

Ich raste dann mal aus!

Auf Empfehlung ihrer Freundin kommt die Mutter eines 9-jährigen Jungen zu mir. Schon seit der Vorschule fährt das Kind leicht aus der Haut, verweigert sich, wird leicht handgreiflich. In der dritten Sitzung berichtet die Mutter, dass die Wutausbrüche tendenziell weniger werden. Man sieht den Fortschritt auch deutlich daran, dass der Junge bestimmte Körperübungen nun viel exakter ausführen kann.

 

Null Bock auf Mathe!

Eine Mutter und ihr 10-jähriger Sohn sitzen bei mir. Wir haben einige Themen zu bearbeiten. Der Junge erzählt unter anderem, dass er das Fach Mathe nicht mag und seine Matheaufgaben auch entsprechend unwillig und lustlos ausführt. Zu Beginn einer Visualisierungsübung berichtet der Junge mir, dass er sich das Wort „Mathe“ als große, betongraue Buchstaben vorstellt. Während der Übung schaffen wir es, dieses Wort für ihn zu verändern. Er berichtet, dass sich das Wort „Mathe“ für ihn so verändert hat, dass es aussieht wie aus knusprigem Pizzateig gebacken und lecker duftet. Wir besprechen, dass er sich dieses Bild vor Augen führt, bevor er mit seinen Matheaufgaben startet. Es gelingt ihm jetzt tatsächlich, zügiger an seine Aufgaben zu gehen.

 

Zitat einer Mutter:
„Wir kommen so gerne zu Ihnen!“

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